| Somit rückte Dominik Dickopf in die erste Verteidigungsreihe mit Robert Schubert. Den ersten Sturm bildeten Michael Kallies, Markus
Rautenberg und Tobi Wahlen. Und genau diese Erste Reihe machte von Beginn an mächtigen Dampf vor dem SCU Gehäuse und scheiterte oft
nur knapp. Der SCU beschränkte sich meist auf die Verteidigung des eigenen Tores und konnte nur mit wütenden Schlagschüssen die Hülser
in Bedrängnis bringen. Diese wurden jedoch allesamt mit Glanzparaden von Guido Jasper im Tor vereitelt. Das 1:0 für die Pinguine erzielte
dann Kevin Schubert mit einem präzisen Schuss, flach vorbei an Keeper Heyde. Großer Jubel auf der Bank der Pinguine und erster Schock für
den Rekordmeister SCU. Der SCU steckte nicht auf und begann nun mehr Druck auf das Hülser Tor auszuüben. Doch da zeigte sich die große
Stärke der Pinguine. Die Hülser stellten nahezu jeden Passweg zu und zwangen die Uerdinger mit Pressing zu Fehlpässen. Somit war
es den Uerdingern kaum möglich eine gefährliche Situation zu erspielen. Sechs Minuten vor Ende des Spiels kam es zur Schlüsselszene
um den Titel 2009 der Hobby-Teams. Markus Rautenberg musste wegen Beinstellen auf die Strafbank. Die guten Schlagschussexperten der
Uerdinger, wie zum Beispiel Robert Schütz scheiterten jedoch immer an Keeper Jasper der irgendwie immer eine Hand oder ein Bein zwischen
Puck und Tor brachte. Und in diese Druckphase des SCU dann der Todesstoß der Pinguine. In der Verteidigungszone wurde der Puck erkämpft,
Markus Rautenberg kam von der Strafbank wieder aufs Eis und wurde sofort mit einem weiten Pass von Kevin Schubert auf die Reise zum
gegnerischen Tor geschickt. Rautenberg holte aus und schoss mit einem Schlagschuss, wieder flach, hinein ins Glück und hinein ins Herz
des Rekordmeisters. 2:0 Führung also für die Hülser Pinguine, und das fünf Minuten vor dem Schlusspfiff.
Uerdingen gab jedoch nicht auf und konnte durch Robert Schütz mit einem Schlagschuss noch einmal den Anschluss erzielen was zu einer
spannenden Schlussphase führte.
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| Das eher schwach besuchte Finale brachte also doch das erwartete Spitzenspiel zweier Teams die sich nichts schenkten und beide um jeden
Preis den Titel holen wollten. Dies brachte der SCU dann auch zum Ausdruck als sie in den Letzten 90 Sekunden den Keeper vom Eis nahmen
um einen sechsten Feldspieler aufs Eis zu schicken. Das 2:2 lag förmlich in der Luft als die Uerdinger nun mit wütenden Angriffen und
Schüssen versuchten doch noch den Ausgleich zu besorgen. Die Pinguine spielen mit Kühlem Kopf und bereinigten immer wieder den Brennpunkt.
Großer Kampfgeist entschied dann am Ende das Spiel was die Pinguine schließlich mit 2:1 über die Zeit bringen konnten.
spannenden Schlussphase führte.
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| Riesen Jubel danach auf dem Eis im Lager der Grünen als der Pokal überreicht wurde. Man konnte also den Titel aus dem letzten Jahr
verteidigen und den anderen Teams zeigen, dass die Pinguine auch mit einigen jungen Spielern, vielversprechende Talente in den eigenen
Reihen haben. Der SCU gab sich als fairer Vizemeister und kündigte an, im nächsten Jahr noch mehr Gas zu Geben. Für die Hülser Pinguine
geht die Saison langsam dem Ende zu.
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| Ostern wird das Osterturnier in Moers was nach einem Jahr Pause wieder stattfindet. Die Pinguine sind auch dort Titelverteidiger aus
dem Jahr 2007. Und auch in der Liga stehen die Chancen für Hüls nicht schlecht. Im Halbfinale trifft Hüls am 05.04.2009 um 19 Uhr in
Moers auf die Aufsteiger und neu verstärkten Essener Haie. Klar dass die Pinguine dieses Jahr die dreifache Meisterschaft mit
Stadtmeisterschaft, Osterturnier und EHHL-Liga holen wollen. Die Chancen sind da und wenn sich die Pinguine wieder so kampfstark wie im
Finale gegen SCU präsentieren dann ist dieses Jahr alles möglich.
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| Eure Pinguine.
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